Seminare

Die Seminare leben von Besuchen bei Praktikern. Verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, was unsere Studierenden zu sehen bekamen.

Bio-Legehennen

Exkursion zum Betrieb Leidenberger
Am 14. Oktober 2021 besuchten die Schüler der TS und HLS im Rahmen des Geflügelseminars unter der Leitung von Dr. Andrea Raab den Bio-Legehennenbetrieb Leidenberger in Lehrberg. Christian Leidenberger, der aktuell selbst die Abschlussklasse der Technikerschule besucht, führte uns durch seinen 2013 erbauten Stall und den 1,2 Hektar großen Auslauf.

Familie Leidenberger hält 3.000 Legehennen der Rasse Lohmann Sandy nach Bioland-Richtlinien. Diese Züchtung erreicht eine Legeleistung von bis zu 300 Eiern pro Jahr und ist ein sehr robustes und aktives Huhn. Die bis zu 800.000 Eier/Jahr vermarktet Familie Leidenberger größtenteils über die Biohennen AG. Außerdem beliefert sie drei Hofläden sowie einen Eierautomaten an der Hauptverkehrsstraße durch Ansbach.

Ein herzliches Dankeschön an Christian Leidenberger, der sich gerne die Zeit nahm, um die Fragen der Seminarteilnehmer zu beantworten und somit allen einen Einblick in die Haltung von Bio-Legehennen und die Vermarktung der Erzeugnisse gab.

Seminar Geflügelhaltung

Raus aus der Schule - rein ins Seminar!
Im Seminar Geflügelhaltung zeigt sich einmal mehr: Triesdorfer bleibt man und auch wenn die Schule vorbei ist - manchmal ist man schneller zurück als man denkt. Allerdings wechselt man dann die Seiten und stellt den eigenen Betrieb vor!
Anfang Oktober 2021 besuchte der ehemalige Absolvent der Technikerschule Gabriel Jakob auf Einladung der Lehrkraft Dr. Andrea Raab das Seminar Geflügelhaltung, um seinen Betrieb detailliert vorzustellen. Der engagierte Betriebsleiter informierte die Seminarteilnehmer über den Aufbau seines elterlichen Betriebs mit Legehennenhaltung und angeschlossener Weiterverarbeitung und Vermarktung der Eier sowie über seine Zukunftspläne. Anschließend erfuhren die Studenten, was es heißt, einen neuen Stall nach Naturland-Richtlinien zu planen, genehmigen und bauen zu lassen. Zuletzt konnten sich die Zuhörer vom guten Geschmack der unter dem Namen Scheicherhof vermarkteten Produkte überzeugen, denn Jakob verteilte gefärbte Eier.

Auf Exkursion: Bullenmast- und Fressererzeugung

Bullenmastbetrieb Kastner
Am 27. September 2021 stand für die Teilnehmer des Seminars "Rindermast" die erste Lehrfahrt an. Es wurde der Bullenmast- und Fressererzeugerbetrieb von Michael Kastner bei Freystadt besichtigt. Ziel der Lehrfahrt war es, Einblicke in den Betrieb und in die verschiedenen Betriebsabläufe zu erhalten. Weiterhin bekamen wir auch Informationen über die Vermarktung der Tiere, da auch Herr Promberger, Geschäftsführer der ESO (Erzeugergemeinschaft Oberpfalz) mit am Betrieb war.
Besonders interessant waren die 2016 und 2019 neu erbauten Fressererzeugerställe. In diesen Ställen haben die Kälber bzw. Fresser viel Platz und haben einen sehr großen Strohbereich in denen sie sichtlich zufrieden sind. Herr Kastner und Herr Promberger nahmen sich viel Zeit, um die Fragen der Seminarteilnehmer ausführlich zu beantworten und teilten Ihre Erfahrungen mit allen Besuchern. Das Seminar wurde mit diesem Praxisbesuch und den Erläuterungen aus der Praxis sehr bereichert.
Ein großer Dank noch einmal an Herrn Kastner, der die Seminarteilnehmer offen auf seinem Betrieb empfing.
Pinzgauerzuchtbetrieb Güllich
Anfang Oktober 2021 besuchten die Teilnehmer des Seminars Rindermast der Technikerschule für Landbau und Höheren Landbauschule Triesdorf zusammen mit der Lehrkraft Frau Dr. Andrea Raab den Pinzgauerzuchtbetrieb der Familie Güllich in Burk. Die Betriebsleiter Martin und Kristin Güllich führten, unterstützt vom Nachwuchs, engagiert durch ihren Mutterkuhbetrieb.
Nach einem herzlichen Empfang auf dem Hof ging es in den Einraumtieflaufstall. Dort stehen die Mutterkühe der vom Aussterben bedrohten Rasse Pinzgauer in den Wintermonaten und zum Abkalben. Während der Besichtigung der weiteren Ställe und der Weide berichteten die Betriebsleiter über ihre Arbeitsweise in der Zucht, Haltung und Vermarktung der Tiere in der Familienmetzgerei. Die Betriebsleiter beantworteten alle Fragen gerne und waren für Diskussionen offen. Die Begeisterung für die Pinzgauer Rasse ist den Betriebsleitern deutlich anzusehen. Wirklich bemerkenswert ist, mit wieviel Hingabe die Familie Güllich diesen Mutterkuhbetrieb im Nebenerwerb führt.